von Lena Wenzel am
05.05.2026 
Lean scheitert selten an den Methoden. Es scheitert daran, dass Führung nicht greift.
73% der Unternehmen kennen die Tools, aber Lean kommt nicht im Alltag an.
Warum?
Weil Führungskräfte nicht in ihrer eigentlichen Rolle sind.
Sie organisieren.
Sie reagieren.
Sie löschen Feuer.
Und genau hier liegt das Problem:
Die Prozesse sind so aufwändig, dass Führungskräfte keine Zeit haben – weder für Führung, noch für Verbesserung.
Daher schaffen sie es nicht ihr Team mit auf den Weg zu nehmen und Verbesserungen systematisch nach vorne zu bringen.
Tagesgeschäft hat oberste Priorität. Darüber hinaus bleibt es personenabhängig. Annahmen, Interpretationen und viele Forderungen stehen im Raum.
Ein Grund, warum Lean nicht auf das nächste Niveau kommt.
Um aus dieser Endlosschleife zu entkommen, setzen wir nicht bei Tools an.
Sondern bei Rollen, Fähigkeiten und einer neuen Art des Lernens.
Denn wir sind überzeugt, dass Lean funktioniert nur dann „funktioniert“,
wenn Experten und Führungskräfte Hand in Hand arbeiten – und zwar nicht beim operativen, sondern vor allem wenn es um Verbesserungen und Führung geht.
Dies beginnt mit Klarheit , denn Verbesserung ist Führungsaufgabe! Das muss klar sein, sondern auch konkret
Ein elementarer Schritt jeder nachhaltigen Lean-Transformation ist daher die Rollenklärung, also beispielsweise …
Hierbei geht es nicht nur um Aufgaben, sondern auch die damit verbundenen Kompetenzen.
So entsteht nicht nur Klarheit, sondern auch die Verpflichtung die Führungskräfte nicht alleine zu lassen – und zwar in jedem Bereich.
Klarheit, die den Start der wirklichen Lean Journey wesentlich erleichtert – und hilft die richtigen Dinge im täglichen Handeln zu verankern.